Europaschule

Schüleraustausch- Ungarn-2023- ein Tagebuch

 Freitag, 20.10.2023

Am Morgen nach der Ankunft wurden wir in der Schule von Frau Fuchs begrüßt. Anschließend haben wir unseren ungarischen Gästen die Schulhäuser gezeigt.

Herr Erler führte uns nach der Frühstückspause durch Meuselwitz und erklärte uns die Bestandteile des Meuselwitzer Wappens. Vor der Mittagspause hatten die ungarischen Teilnehmer Deutschunterricht bei Frau Höfer und die deutschen Teilnehmer lernten ein paar ungarische Wörter bei Frau Horváth. Nach der Mittagspause wurde nochmals für das abendliche Kulturprogramm geprobt. Am Begrüßungsabend waren nicht nur zahlreiche Gasteltern, sondern auch Lehrerinnen und Frau Heinze, welche den Austausch seit Jahren mit Frau Gerth organisiert hatte, anwesend. Wir erfreuten uns an verschiedenen kulturellen Beiträgen und anschließend am Buffet, das die Gasteltern mit viel Liebe vorbereitet hatten. Ein gelungener erster Tag.

Mia Heger und Sophia Scheiding


 Wochenendimpressionen


Montag, 23.10.2023

Auf dem heutigen Tagesplan stand ein Besuch im Rittergut Schwanditz und auf der Straußenfarm in Hartha. In Schwanditz angekommen, erhielten wir eine kurze Einführung in den Getreideanbau, welche Sorten auf dem Gut angebaut werden und aus welchem Grund diese Getreidearten besonders gut gedeihen. Danach wandten wir uns der Kartoffel zu. Hier erfuhren wir etwas über ihren Anbau, die Sorten und die Geschichte der Kartoffel. Als praktisches Projekt dazu, haben wir an den landwirtschaftlichen Maschinen frisch geerntete Kartoffeln nach Größe und Aussehen sortiert. Im Anschluss gab es, passend zur Mittagszeit, frische Kartoffelpuffer mit Zucker und Apfelmus, welche allen sehr gut schmeckten.
Nach der kleinen Mahlzeit verabschiedeten wir uns und fuhren weiter auf die Straußenfarm nach Hartha. Dort erwartete uns unser Mittagsessen. Es gab Roster vom Strauß und verschiedene Salate. Danach gingen wir mit dem Farmbesitzer auf einen Rundgang. Er erklärte uns viel über die Haltung und das Verhalten der Strauße. Wie wir selbst feststellen konnten, sind es sehr neugierige, aber auch schreckhafte Vögel, denen laute Geräusche und schnelle Bewegungen nicht sehr gefallen. Nach einem kurzen Besuch im Streichelzoo, fuhren wir wieder in Richtung Meuselwitz und verabschiedeten uns nach einem gelungenen Tag voller Erlebnisse von unseren Lehrerinnen.

Rosalie Huppert


Dienstag, 24.10.2023

Am Dienstag, dem 24.10.2023, brachen wir zu unserem Besuch in die Halloren Schokoladenfabrik nach Halle auf. Begleitet durch unsere Lehrerinnen, Frau Gerth, Frau Illichmann und ehrenamtlich Frau Heinze und unseren ungarischen Begleiterinnen Frau Varga und Frau Horvath starteten wir 9.45 Uhr in Altenburg. Um 11.00 Uhr kamen wir dann endlich in der Hallorenfabrik an. Dort wurden wir von Mitarbeitern des Unternehmens empfangen und zu einer 1 ½-stündigen Tour durch das Museum eingeladen, wo wir die Geschichte der Schokolade kennenlernten, und die Fabrik näher besichtigen konnten. Am Ende durften wir uns selbst als Confiseure probieren. Im Empfangsbereich befüllten wir Pralinen mit heller und dunkler Schokolade oder mit Nougat und verzierten sie mit Brezeln, Krokant und vielen weiteren Leckereien für eine persönliche Note. Nach kurzer Freizeit in der Stadt, erhielt jeder seine Unikate und wir begaben uns auf den Heimweg. Um 17.45 endete unsere Reise in Altenburg mit glücklichen Gesichtern.

Charlotte Schmidt


Mittwoch, 25.10.2023

Heute besuchten wir mit unseren ungarischen Partnern den Hof der Familie Gentsch in Pöhla. Von Frank Gentsch, dem Besitzer des Hofes, erfuhren wir etwas über den Anbau von Getreide und die Haltung von Milchkühen. Danach begaben wir uns auf einen Rundgang über den großen Hof der Familie. Viele waren sehr begeistert von den großen Landwirtschaftsmaschinen, wie zum Beispiel den Traktoren und den Mähdreschern. Dann schauten wir bei den Kühen vorbei. Vor vier Tagen kam ein Junges zur Welt, welches sich heute schon allein auf den Beinen halten konnte. Nachdem es sich in seinen Unterstand zurückgezogen hatte, besuchten wir die großen Kühe.

In dessen Stall wurde uns an Beispielen erklärt, wie sie gemolken werden und wie die Milch weiterverarbeitet wird.
Im Anschluss haben wir im Partyraum des Hofes frische Milch probiert. Da der Bus aber noch eine Stunde auf sich warten ließ, unternahmen wir noch einen Spaziergang durch die Natur.

Rosalie Huppert

Am Abend trafen sich alle Gastfamilien und einige Lehrer im Z III - Die Kultzeche, um den letzten Abend gemeinsam zu verbringen. Zuerst aßen wir zusammen ein sehr leckeres Abendbrot. Anschließend hatten die Schüler sehr viel Spaß bei einer Bowlingrunde. Für die Gewinner gab es Süßigkeiten von Zetti. Im Anschluss fassten unsere ungarischen und deutschen Lehrer in kurzen Reden die gemeinsame Woche zusammen und bedankten sich bei allen Teilnehmern, besonders aber bei den Gastfamilien. Danach wurde eine von den Schülern zusammengestellte Power Point Präsentation gezeigt, die die Erlebnisse der Woche zusammenfasste. Mit schönen Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen. Wir bedanken uns beim Team der Kultzeche für den tollen Service. Zuhause angekommen, packten die Gastschüler ihre Tasche und sagten sich ein letztes Mal „Gute Nacht“.

Josefin Heger


Donnerstag, 26.10.2023

Heute hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Schon früh um 07:00 Uhr sollten unsere ungarischen Gäste die Rückfahrt antreten. Gegen 6:45 Uhr trafen wir uns alle auf dem Busplatz, wo das Gepäck eingeladen wurde und wir uns schweren Herzens von einander verabschieden mussten. Kurz nach 7 fuhr der Bus dann los und für uns deutschen Schüler hieß es nun erst einmal, Berichte schreiben und Power Point Präsentation vervollständigen. Wir alle sind traurig, dass diese Woche so schnell vergangen ist. Jedoch freuen wir uns schon sehr auf nächstes Jahr, wenn es für uns endlich wieder heißt: Auf geht‘s zu unseren Freunden nach Ungarn.

Klara Reimann

 

Und gaaanz wichtig...😉

Wir bedanken uns bei allen, die diesen unvergesslichen Austausch durch finanzielle und materielle Zuwendungen möglich gemacht haben. Die Schüleraustauschbegegnung wurde aus Mitteln der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH) des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst des Sekretariats der Kultusministerkonferenz unterstützt sowie durch die VR-Bank, den Förderverein unserer Schule, die Sparkasse Altenburger Land, das Landratsamt - Fachdienst Wirtschaft, Tourismus und Kultur, Zetti Zeitz, Familie Fuchs und die Familie Gentsch. Natürlich möchten wir auch unseren deutschen und ungarischen Lehrkräften und Schulleitern, die diesen Austausch organisiert und begleitet haben, danken, weil sie uns damit gezeigt haben, dass Grenzen oft nur in unseren Köpfen bestehen.