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Pompeji in Chemnitz

Am Freitag, den 03. März 2023, war die Latein-Klasse A27 des Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasiums Meuselwitz im staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz, auch bekannt als SMAC, um sich die dort befindende Sonderausstellung „Pompeji und Herculaneum – Leben und Sterben unter dem Vulkan“ anzuschauen.
Die Museums-Reisegruppe fuhr zusammen mit den Lehrerinnen Frau Nützel und Frau Stieberitz in das SMAC nach Chemnitz. In zwei Kleinbussen starteten die Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen um 07.50 Uhr am Busplatz in Meuselwitz, um kurz vor 09:30 Uhr in Chemnitz anzukommen.

Wenige Minuten nach der Ankunft und dem Einlass in das Museum, begann Frau Wenzel bei der Geschichte des SMACs und den ersten drei Etagen mit der Führung durch das Museum. Daraufhin wurde den Schülern und Schülerinnen die Sonderausstellung, weshalb der Lateinkurs eigentlich dort war, vorgestellt. Die Ausstellung war sehr vielfältig bestückt, wie auch die Schüler*innen bestätigten. Begonnen hat die Führung mit einer Nachkonstruktion des Tagesablaufs an dem Tag, an dem der Vesuv ausgebrochen war, wovon es dann zu den aus der Antike stammenden Marmorstatuen überging. Was die Lateinlernenden besonders interessant fanden, waren die Funde, welche über Jahrhunderte im Golf von Neapel lagen und ein Modellbau eines römischen Handelsschiffes. Anschließend erzählte Frau Wenzel etwas über den Nahrungsmittelverkauf und die damaligen ersten Versionen des heutigen Fast Foods . Sehr beliebt unter den Schülern und Schülerinnen war auch der damalige Humor der Römer, welcher sich über Statuen mit Personen, die teilweise unrealistische Proportionen der Körperteile haben, und auch Wandmalereien und Wandfresken, auf denen man unter anderem erotische Szenen sehen konnte, auszeichnete. Vor dem nachgebaute Esszimmer fanden sich alle zu einem Gruppenfoto ein. Das eigentliche Highlight der Museumsführung waren aber die steinernen Gipsabgüsse der Leichen aus Pompeji und auch die aus Pompeji und Herculaneum stammenden Gesteinsproben, welche man berühren und erfühlen durfte. Nach der Führung durften sich die Schüler und Schülerinnen noch frei bewegen und auch die anderen Etagen genauer erkunden, bis sich dann alle um 11:30 Uhr im Eingangsbereich trafen. Nach einem kleinen Besuch im Museumsshop gingen alle zu den Bussen und fuhren zurück nach Meuselwitz, wo sie 12.30 Uhr ankamen. Nach eigenen Aussagen aller Mitgefahrenen war der Ausflug ins Museum ein großer Erfolg sowohl zur Horizonterweiterung als auch zur Stärkung des Lateinklassen-Zusammenhalts.

Zoe Kämpfer